{"id":19,"date":"2013-05-27T10:44:49","date_gmt":"2013-05-27T08:44:49","guid":{"rendered":"http:\/\/www.pegasus24.com\/blog\/?p=19"},"modified":"2013-05-27T10:44:49","modified_gmt":"2013-05-27T08:44:49","slug":"und-dann-doch-noch-verkauft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.pegasus24.com\/blog\/und-dann-doch-noch-verkauft\/","title":{"rendered":"&#8230; und dann doch noch verkauft!"},"content":{"rendered":"<p>Mit der Redensart \u201aSelbst ist der Mann\u2018 soll das eigene erfolgreiche Handeln besonders betont werden. Das geht oft gut, manchmal aber auch nicht. Dann ist im Endeffekt doch professioneller Rat gefragt, weil es ohne den nicht weitergeht. In diesem Falle war die Firma Pegasus der Profi, der ein dr\u00e4ngendes Problem letztendlich erfolgreich l\u00f6sen konnte.<\/p>\n<p>In die Bredouille geraten war eine mehrk\u00f6pfige Familie. Aus beruflichen, aber auch privaten Gr\u00fcnden stand ein Wohnsitzwechsel an. Er war seit mehreren Jahren bekannt und sollte insgesamt sorgf\u00e4ltig vorbereitet sowie abgewickelt werden. Dazu geh\u00f6rte unter anderem der Verkauf eines freistehenden Einfamilienhauses mit einem gro\u00dfen Garten. An der Immobilie stimmte so weit alles. Das unterkellerte, zweigeschossige Geb\u00e4ude galt vom Baujahr her als Mittelbau, war gepflegt und gut erhalten. Sowohl Kenner als auch Laien konnten auf den ersten Blick erkennen, dass das Haus mit viel Liebe sowie Engagement gepflegt und bewohnt worden war. Das w\u00e4re auch unver\u00e4ndert so geblieben, wenn denn nicht die Notwendigkeit zum Wohnortwechsel akut geworden w\u00e4re. Gleiches galt auch f\u00fcr die Gartenfl\u00e4che, die in Nutz- und Ziergarten, Rasen sowie einen kleinen Baumbestand und die Terrasse als Appendix zum Wohnzimmer gut aufgeteilt war. Auch hier war unverkennbar die Hand des Hobbyg\u00e4rtners zu erkennen. Untern Strich war es also ein Objekt, das durchaus seinen Liebhaber finden konnte, geradezu musste.<\/p>\n<p>Das Eigent\u00fcmerehepaar hatte sich selbst eine Frist von etwa zwei Jahren gesetzt, um\u00a0Haus und Hof in Eigenregie zu verkaufen. Das Wertgutachten der an der damaligen Hausfinanzierung beteiligten Bank war eine gute Grundlage f\u00fcr den angestrebten Kauferl\u00f6s. Da das Baudarlehen noch nicht komplett abgel\u00f6st war, boten sich f\u00fcr die zuk\u00fcnftigen Eigent\u00fcmer verschiedene Finanzierungsm\u00f6glichkeiten an, bis hin zur \u00dcbernahme des noch laufenden Hypothekendarlehens. So weit so gut. Die Eigent\u00fcmer machten sich zuversichtlich und guter Dinge an ihr Projekt Hausverkauf. Es wurde geworben, inseriert, telefoniert und kommuniziert. In den folgenden Wochen und Monaten ergaben sich zahlreiche Kontakte, viele von ihnen f\u00fchrten zu Besichtigungsterminen vor Ort. Die Interessenten kamen buchst\u00e4blich aus nah und fern. Es wurden mehrfarbige Exposees\u00a0 sowohl f\u00fcr die extra zum Hausverkauf eingerichtete Homepage als auch zum postalischen\u00a0Versand angefertigt.<\/p>\n<p>Bei einem ersten Res\u00fcmee in einer ruhigen Stunde nach Ablauf von mehr als einem Jahr wurde festgestellt, dass bisher aus Spesen nichts gewesen war. Die einen hatten sich nach einem ersten Gespr\u00e4ch oder Besuch \u00fcberhaupt nicht mehr gemeldet, und bei anderen zeigte sich auch nach einem mehrfachen Kontakt letztendlich kein ernsthaftes Kaufinteresse.\u00a0 Das \u00e4nderte nichts an dem terminlich feststehenden Wohnsitzwechsel und der damit verbundenen Notwendigkeit des Hausverkaufes. Die eine Verbindlichkeit, also die bestehende Hausfinanzierung inklusive der Verantwortung f\u00fcr Haus und Garten sollte abgel\u00f6st sein, bevor am zuk\u00fcnftigen Wohnort die neue Verbindlichkeit f\u00fcr Miete oder Kauf eines Einfamilienhauses eingegangen werden konnte. Eine finanzielle Doppelbelastung war weder vorgesehen noch m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Da f\u00fcr die Hauseigent\u00fcmer nicht erkennbar war, dass sich diese bisherige Erfolgslosigkeit schlagartig \u00e4ndern k\u00f6nnte, und sie im \u00dcbrigen dieses Risiko weder eingehen konnten noch wollten, \u00e4nderten sie ihre Verkaufs\u00fcberlegungen. Sie gelangten zu der Erkenntnis, das Projekt Hausverkauf einem Profi zu \u00fcbertragen. Dessen Courtage w\u00fcrde zwar den Verkaufserl\u00f6s schm\u00e4lern; im Gegenzuge w\u00fcrden die Erfolgsaussichten deutlich steigen, wenn sich ein Fachmann mit Manpower, Knowhow und Erfahrung um den Hausverkauf k\u00fcmmern w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Gesagt, getan. Nach einem ersten Kennenlernen und der damit verbundenen Auftragserteilung war das Ehepaar guter Dinge. Aus dessen Sicht konnte es nur besser werden, wobei der Erfolgsdruck ab jetzt nicht mehr beim Eigent\u00fcmer selbst, sondern beim Auftragnehmer lag. Der kann gut damit leben, denn f\u00fcr den Immobilienmakler ist jeder Auftrag mit einem Erfolgsdruck verbunden. Die Auftraggeber m\u00f6chten ihre Immobilie kaufen oder verkaufen, und der Makler seine Erfolgsprovision in Rechnung stellen k\u00f6nnen. Sowohl \u00dcberraschung und Freude waren deutlich erkennbar, als sich etwa sechs, acht Wochen sp\u00e4ter ein erstes konkretes Ergebnis abzeichnete. Die Zahl der Interessenten war \u00e4hnlich gro\u00df wie im Jahr zuvor, wobei sich so manche Anfrage schon in den ersten Telefonaten als wenig ernsthaft erwies und einen Ortstermin \u00fcberfl\u00fcssig machte. Im Ergebnis blieben noch zwei ernsthafte Kaufinteressenten \u00fcbrig. Sie wurden zu einer Objektbesichtigung eingeladen und konnten auf diese Weise sowohl den, also ihren Makler als auch die Eigent\u00fcmer kennenlernen. Auch anschlie\u00dfend waren beide am Hauskauf interessiert. Jetzt hatten die Auftraggeber die Qual der Wahl, sich f\u00fcr einen von beiden entscheiden zu m\u00fcssen. Nach einer zweiten Einladung zu Kaffee und Kuchen stand der Hausk\u00e4ufer endg\u00fcltig fest, und beide Seiten waren froh dar\u00fcber, den Hauskauf mit einer kurz gehaltenen schriftlichen Absichtserkl\u00e4rung zu festigen. Jetzt war wieder der Makler gefragt, um den Hausverkauf bis zur notariellen Beurkundung hin vorzubereiten. Diese b\u00fcrokratischen Arbeiten sind business as usual. Wenn sich Verk\u00e4ufer und K\u00e4ufer einig sind, dann ist die aufw\u00e4ndigste Arbeit f\u00fcr den Immobilienmakler, n\u00e4mlich das Makeln, das Vermitteln als solches, getan. Der Notar f\u00fcr die Beurkundung des Kaufvertrages wird auf Wunsch vermittelt, und nach der Terminvereinbarung treffen sich alle Beteiligten in der Kanzlei des Notars. Dort hei\u00dft es dann vorgelesen, genehmigt, unterschrieben, kurz v.g.u., und vorbehaltlich der \u00c4nderung im Grundbuch ist der Eigentumswechsel an Haus und Garten jetzt auch rechtlich vollzogen.<\/p>\n<p>F\u00fcr die bisherigen Hauseigent\u00fcmer ist es noch einmal gutgegangen. Sie haben die Situation richtig eingesch\u00e4tzt und dann gehandelt. Sie haben rechtzeitig erkannt, wo\u00a0 der Laie am Ende ist, und wo es ohne einen Fachmann nicht mehr weitergeht, erfolgreich weitergehen kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit der Redensart \u201aSelbst ist der Mann\u2018 soll das eigene erfolgreiche Handeln besonders betont werden. Das geht oft gut, manchmal aber auch nicht. Dann ist im Endeffekt doch professioneller Rat gefragt, weil es ohne den nicht weitergeht. In diesem Falle war die Firma Pegasus der Profi, der ein dr\u00e4ngendes Problem letztendlich erfolgreich l\u00f6sen konnte. 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